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Heilpraktiker Dieter Berweiler ist ein Spezialist auf den Gebieten der naturheilkundlichen Borreliose Therapie und der Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis, Akne, Heuschnupfen, Gürtelrose oder Morbus crohn.

Heilpraktiker
Dieter Berweiler

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Artgerechte Ernährung

Die genetische Weiterentwicklung des Menschen verläuft sehr langsam. Bis messbare Anpassungen an die Umwelt deutlich werden, sind tausende Generationen nötig. Unsere ersten aufrecht gehenden, affenähnlichen Vorfahren existierten schon vor über 5.000.000 Jahren. Vor etwa 200.000 Jahren verbreitete sich der heutige Mensch von Afrika aus über die Welt. Erst vor knapp 10.000 Jahren wurde der Ackerbau und die Viehzucht erfunden und damit die menschliche Ernährung revolutioniert. Leider konnte die genetische Anpassung durch Mutation und Selektion nicht mit der technischen Entwicklung Schritt halten. Deswegen ist das Verdauungssystem des heutigen Menschen immer noch auf dem Stand der Jäger und Sammler. Diese verzehrten über Millionen von Jahren hinweg nur Früchte, Blätter, Kräuter, Wurzeln, Knollen, Nüsse und, wenn sie Jagdglück hatten, ab und zu Fleisch.
Heute haben wir uns allerdings von dieser Ernährung sehr weit - meist zu weit entfernt. Wir verzehren zu viel Fleisch und vor allem viel zu viele kurzkettige Kohlenhydrate z. B. in Form von Brot und Nudeln. Der Anteil von Fleisch und kurzkettigen Kohlenhydraten sollte bei einer ausgewogenen Ernährung 30 % nicht übersteigen. Bei den meisten Menschen der sogenannten zivilisierten westlichen Welt ist es genau umgekehrt. Oft ist der Anteil von Fleisch und kurzkettigen Kohlenhydraten an der Ernährung größer als 70%. Das führt zu den sogenannten zivilisationsbedingten Erkrankungen wie z. B. Diabetes. Böse Zungen lästern von einer Kohlenhydratmast. Der Anteil der Übergewichtigen an der Bevölkerung bestätigt dies.
Ein weiteres großes Problem sind Lebensmittelzusatzstoffe. Diese können in der Regel nicht verdaut werden. Um dauerhaft eine physiologisch korrekte Darmfunktion zu gewährleisten, ist der Verzehr aller unverdaulichen, darmschädlichen Zusatzstoffe so weitgehend wie irgend möglich zu vermeiden.
Wird der menschliche Körper nicht artgerecht (entsprechend der genetischen Veranlagung) und ohne schädliche Lebensmittelzusatzstoffe ernährt, besteht die Gefahr, dass der Darm und die Darmflora (im Darm lebende Mikroorganismen) geschädigt werden. Dadurch kann der Darm seine Funktion der Aufnahme von Nährstoffen und als Sitz des Immunsystems nicht mehr erfüllen.

Ist ein Darm durch chronische Fehlernährung geschädigt, kann eine Darmsanierung die richtige Funktion wieder herstellen. Einen Weg zur Sanierung des Darms finden Sie in meinem Therapieplan für die erfolgreiche Darmsanierung.

1. Konsequent zu meiden sind folgende Lebensmittelzusatzstoffe:

  • Konservierungsstoffe wie z. B. E210, E213. Manchen Produkten ist als Konservierungsstoff, bzw. als Antioxidationsmittel, Zitronensäure (synonym Ascorbinsäure oder Vitamin C) zugesetzt, diese ist in der Regel unbedenklich. In Fleisch und Wurst ist oft Nitritpökelsalz als Konservierungsstoff deklariert. Dieses ist in kleinen Mengen genossen ebenfalls unbedenklich.
  • Farbstoffe wie z. B. E104, E110. Besonders schädlich sind Azofarbstoffe, die oft in Kinderprodukten enthalten sind.
  • Süßstoffe wie z. B. Aspartam (E951), Cyclamat (E952), Sacharin (E954). Zucker ist kein Süßstoff und darf verwendet werden (vorzugsweise Rohrohrzucker).
  • Geschmacksverstärker wie z. B. Glutamat (E621), E625.
  • Künstliche Aromen

 2. Konsequent zu meiden sind folgende Lebensmittel:

Kuhmilchprodukte (auch die laktosefreien) wie z. B. Kuhmilch, Kuhmilchjoghurt, Kuhmilchquark oder Kuhkäse. Sahne und Butter dürfen verwendet werden (Sahne und Butter ist der Fettanteil der Milch). Es sind auch alle Produkte zu meiden, die Kuhmilchprodukte enthalten. Dazu gehören z. B. Käsekuchen, Saucen auf Kuhmilchbasis oder andere Lebensmittel mit hohem Kuhmilchanteil.
Nicht davon betroffen sind frische Schafs-, Ziegen- oder Stutenmilch.
Die Kuhmilch kann daher durch Produkte daraus ersetzt werden. Dazu gehören z. B. Schafsmilchjoghurt, Schafsmilchquark, Schafskäse oder Ziegenkäse. Außerdem kann Kuhmilch in geringem Umfang durch Reismilch, Hafermilch, im größeren Umfang durch Mandelmilch, Cashewmilch oder andere Nußmilcharten ersetzt werden. Je nach Art der Speise besteht die Möglichkeit die Kuhmilch durch Obstsäfte zu ersetzt. Im Müsli ist z. B. naturtrüber Bioapfelsaft oder ein Blutorangensaft ein hervorragender Kuhmilchersatz. Sojamilch ist keine Alternative, da Soja als Hülsenfrucht nicht korrekt verdaut werden kann (siehe Kapitel Hülsenfrüchte). Ab dem 3.-4. Lebensjahr fehlt dem menschlichen Körper das Enzym Laktase. Dieses ist erforderlich, um Milchzucker (Laktose) aufzuspalten. Der Milchzucker wird daher nicht verdaut, sondern im Dünndarm vergärt. Dabei entsteht Kohlendioxid, das dann die Blähungen verursacht. Diese entfleuchen dann geruchslos und hoffentlich auch geräuschlos. Das Casein und das Albumin, beides Milcheiweiße mit sehr großer Molekülstruktur, können ebenfalls nicht biochemisch verstoffwechselt werden. Casein als auch Albumin führen im Dickdarm zu Fäulnis. Dabei entsteht Thioäther, sprich Leichengift, Schwefelwasserstoff (Stinkbombe), Ammoniak, welches 1000 mal giftiger für die Leber ist als Alkohol. Beide Prozesse, sowohl Gärung als auch Fäulnis, können zu Völlegefühl und Blähungen führen. Der Konsum von Kuhmilch induziert also belastende Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm. Da Kuhmilchprodukte  nicht biochemisch verstoffwechselt werden können, stehen die Nährstoffe der Kuhmilchprodukte dem menschlichen Körper nicht zur Ernährung zur Verfügung. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist daher der Verzehr von Kuhmilchprodukten sinnlos. Im Gegenteil, die Kuhmilch belastet den Darm, da der Darm auf Fremdeiweiß und auf Milchzucker mit Schleimbildung reagiert, um sich vor den schädlichen Stoffwechselendprodukten zu schützen. (Alte Weisheit: Man soll bei schleimigem Husten keine Milch trinken, weil dadurch die Schleimbildung noch verstärkt wird.) Für diese Reaktionen sind sogenannte Haptene verantwortlich, die durch Bindungen an spezifische Zellstrukturen Immunreaktionen auslösen können. Aus diesem Grund dürfen z. B. Neurodermitiker auf keinen Fall irgendeine Art von Kuhmilchprodukte zu sich nehmen.

H-Milchprodukte, auch von Ziege oder Schaf, sind für die (Darm-)Bakterien nicht verdaubar. Diese Produkte wurden von der Lebensmittelindustrie so verändert, dass sie durch Bakterien nicht oder nur bedingt abgebaut werden können. Genau deswegen sind sie ja „H“ wie haltbar. Leider können sie durch unsere Darmbakterien ebenfalls nicht biochemisch im Darm verdaut oder besser ausgedrückt biochemisch verstoffwechselt werden. Diese Produkte werden im Darm dann verfault mit all den dadurch entstehenden giftigen Stoffwechselendprodukten.

Hülsenfrüchte wie z. B. Bohnen (Saubohnen, rote Bohnen), Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Lupinen und Soja (und alle Produkte daraus). Erdnüsse gehören leider auch zu den Hülsenfrüchten.
Hülsenfrüchte verursachen bekannterweise Blähungen. Sie können somit nicht biochemisch verdaut werden, sondern verfaulen im Dickdarm (siehe Stichpunkt Milch). Aber genau diese Prozesse haben im Darm nichts verloren und hindern ihn, die lebensnotwendigen Stoffe aufzunehmen.

Lebensmittel mit Pestizidrückständen (Spritzmittelrückstände) wie z. B. Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft und die daraus hergestellten Produkte.
Pestizide sind unter anderem Nervengifte, die sich im Körper anreichern und vor allem Leber und Nervensystem schädigen. Manche Nahrungsmittelallergie ist keine Allergie auf das Nahrungsmittel, sondern eine Allergie auf die im Nahrungsmittel enthaltenen Pestizidrückstände.

Speiseöle aus der konventionellen Landwirtschaft. Diese enthalten vermehrt Pestizidrückstände. Sonnenblumensamen werden z. B. mit Neonicotinoiden gebeizt.

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Hinweis:

Dieser Therapieplan ist ein Basisplan, der für den jeweiligen Patienten individuell angepasst und ergänzt wird. Er ersetzt nicht die ganzheitliche Beratung und Behandlung durch einen in diesem Bereich erfahrenen Heilpraktiker oder Therapeuten.

Dieter Berweiler
Heilpraktiker
Dipl.-Ing. (FH) Gartenbau

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