
Schon der Name Beinwell oder althochdeutsch Beinwella („wallen“ = zusammenheilen von Knochen) deutet auf die vorzügliche Wirkung der Pflanze bei Knochenbrüchen hin. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus lobten den Beinwell bzw. die Wallwurz als hervorragendes Wundheilmittel. Beinwell enthält besonders viel Allantoin, als auch Gerbstoffe, Schleim, Asparagin, Consolidin, Cholin, Inulin, die B1, B2, B12 Vitamine aber auch Symphytin, Echimidin und Pyrrolizidin. Vor allem das Allantoin ist für die gute Heilwirkung der entscheidende Inhaltsstoff, da Allantoin eine kallusbildende, granulationsfördernde, abschwellende, kühlende, schmerzstillende, entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung beim Menschen zeigt. So wird Beinwell eingesetzt bei Knochenerkrankungen aller Art, Knochenhautentzündungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Quetschungen, schlecht heilende Wunden, Sport und Unfallverletzungen, Narbenschmerzen, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, rheumatischen Gelenkserkrankungen, Kniegelenksbeschwerden, Ischias, Schnitt und Risswunden, Sehnenscheidenentzündung, Venenentzündung und bei degenerativen Gelenksabnützungen (Arthrose).
Wegen der Giftigkeit der Pyrrolizidinalkaloide im Beinwell darf Beinwell heute nicht mehr innerlich angewandt werden.
Um die Wirkung des Beinwellöls noch zu unterstützen, sind diesem Beinwellöl und ätherische Öle ( Rosmarin, Tulsi, Grapefruit, Ysop, Majoran und andere ) beigemischt. Sie pflegen zum einen die Haut, regen aber andererseits den Stoffwechsel an, so dass die Durchblutung und die Regeneration des Gelenkes angeregt werden. Gleichzeitig lindern die Inhaltsstoffe dieses Beinwellöls den Schmerz auf natürliche Art und Weise ohne die Leber zu belasten.